SG Lok Wurzen vs SV Schneeberg 23:22 (14:11)

SG Lok Wurzen vs SV Schneeberg 23:22 ( 14:11 )

Am vergangenen Samstag starteten unsere Mädels in die neue Saison. Zu Beginn stand die Auswärtspartie gegen die SG Lok Wurzen an. Obwohl die letzten Wochen der Vorbereitung sehr gut verliefen, war unsere Ausgangssituation für das erste Spiel in der Verbandsliga alles andere als optimal. So fehlten uns mit Linda Leonhardt, Anne Kiebs, Miriam Fuhrig und Melina Petzold gleich vier Akteurinnen aus den unterschiedlichsten Gründen. Somit traten wir die Fahrt nach Wurzen mit nur 6 Feldspielerinnen und 3 Torhüterinnen an. Dennoch hatten wir uns viel vorgenommen und wollten etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

In den ersten Minuten der Partie lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Dies zeigte sich auch an den Zwischenständen 3:2 und 6:6. Doch danach offenbarten sich zu viele Nachlässigkeiten in unserer Abwehr. Die Abstimmung funktionierte nicht mehr und dies nutzte die gegnerische Rückraum-Mitte-Spielerin immer wieder aus und kam so zum Torerfolg. Daraus resultierte ein schneller 4 Tore-Rückstand für unsere Mädels, beim Stand von 10:6. Trainer Sascha Thieme reagierte mit einer Auszeit, sprach die aufgetretenen Fehler in der Abwehr an und mahnte zu etwas mehr Ruhe und Übersicht im eigenen Angriffsspiel. Dies zeigte Wirkung und unsere Mädels kämpften sich wieder auf ein 11:10 heran. In den letzten Minuten der ersten Hälfte hatten wir mehrfach die Chance zum Ausgleich, jedoch nutzten wir diese nicht auf Grund unserer mangelnden Chancenverwertung und somit ging es mit einem 14:11 Rückstand in die Pause.

In der Halbzeitansprache wurden noch einmal die Probleme bei der Abstimmung in eigener Abwehr besprochen und natürlich auch unsere mangelnde Chancenauswertung. Dennoch ging es mit neuem Mut in die zweite Hälfte, da es ja noch 30 Minuten gab, um die Partie zu drehen. Nach Wiederanpfiff stellten wir unsere Abwehr auf eine offensivere Variante um, wodurch wir auch mehrere Angriffe der Wurzenerinnen erfolgreich vereiteln konnten. Jedoch nutzten wir unsere Chancen zum schnellen Kontern nicht und vergaben viele Chancen auf einfache Tore. Somit setzen sich die Gastgeberinnen weiter auf 20:14 ab. Jetzt aktivierten unserer Mädels noch einmal alle Kräfte und kämpften sich mit einer etwas besseren Abwehrarbeit und schnellen Gegenstößen auf 20:20 heran. Beim Stand von 22:22 und eigenem Ballbesitz hatten wir zwei Minuten vor Schluss die Chance in Führung zu gehen. Leider gelang es uns jedoch nicht unsere Wurfmöglichkeiten im gegnerischen Tor unterzubringen und somit hatten die Gastgeberinnen die letzte Chance des Spieles und nutzten diese zum 23:22 Endstand.

Fazit des Trainers:
Wir haben es leider nur phasenweise geschafft unsere Normalform abzurufen. In eigener Abwehr gab es zu viele individuelle Fehler und auch die Abstimmung untereinander stimmte teilweise überhaupt nicht. Hinzu kam, dass wir im Angriff mitunter zu überhastet abgeschlossen oder zu viele klare Torchancen ausgelassen haben. Leider hatten auch unsere Torhüterinnen nicht gerade ihren besten Tag. Positiv bleibt aber dennoch zu erwähnen, dass wir uns mehrfach nach einem 4-Tore-Rückstand in die Partie zurückgekämpft haben. Somit kann ich zumindest mit der kämpferischen Einstellung meiner Mädels zufrieden sein.

Die angesprochenen Fehler aus der Partie müssen nun schnell im Training der kommenden Woche ausgemerzt werden, denn am 10.09.16 um 20 Uhr steht mit dem Heimspiel gegen den HSV Marienberg II gleich ein harter Brocken auf Plan.

SVS spielte mit:
Annett Keßler (Tor), Louisa Heindel (Tor), Marie-Theres Mandel (7/3), Denise Albert (5/3), Jeannine Prochnow (2), Melanie Martin (1), Cindy Dörfel (6), Antonia Bamler (1), Linda Putzker

Strafwürfe: Schneeberg 6/6 verwandelt / Wurzen 7/6 verwandelt

Zeitstrafen: Schneeberg 3 x 2 Minuten / Wurzen 4 x 2 Minuten

S.T.

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