Am Ende einen Auswärtspunkt festgehalten und einen liegen gelassen (16:15) / 24:24

Zum Sonntag ging die Auswärtsfahrt in die Sachsenhalle nach Chemnitz. Auch wenn die zweite Vertretung des HVC in den letzten Partien nicht so recht überzeugen konnte, war uns allen klar, dass die Partie keinesfalls ein Selbstläufer werden würde. Auch wenn es die Woche über lange Zeit anders aussah, konnten wir mit fast vollem Kader anreisen und auf der Platte antreten.

Der Auftakt des Spieles war noch recht durchwachsen. Beide Seiten waren noch auf der Suche nach der richtigen Linie für die Partie. Die Gastgeberinnen aus Chemnitz fanden diese einen Tick eher und führten bis zur 10. Spielminute immer denkbar knapp mit 6:5. Danach gelang uns zwar der Ausgleich, jedoch standen wir in der Abwehr teilweise zu passiv und ließen zu viele versteckte Würfe der Chemnitzerinnen passieren. Im Angriff fehlte meist der letzte entscheidende Zug zum Tor und der Wille in die Tiefe der Chemnitzer Abwehr zu agieren. Dennoch kämpften wir uns nach einem 11:8 Rückstand (17. Min.), bis zur Pause wieder auf ein 16:15 heran.

In der Halbzeitpause versuchte Trainer Sascha Thieme seine Ladies in die richtigen Bahnen zu lenken. In der Defensive sollte ein wenig aktiver agiert werden, vor allem in die Wurfaktionen der Gastgeberinnen. Und auch in der Offensive forderte er mehr Entschlossenheit und Druck in die Nahtstellen der Chemnitzer Abwehr.

Und dies sollte auch direkt nach Wiederanpfiff umgesetzt werden. Mit gut ausgespielten Aktionen im Angriff und sehr guten Paraden von Linda Kehrer im Tor, gingen wir schnell mit 16:19 in Führung (36. Min.). Doch leider verpassten wir, nach einer Auszeit der Gastgeberinnen, unsere Führung jetzt weiter auszubauen. Wir agierten in diese Phase erneut zu unsicher und ließen zu viele gute Chancen aus. In Folge dessen glich Chemnitz wieder zum 19:19 (44. Min.) aus. Doch wir kämpften weiter und nach einer guten Spielphase waren beim Stand von 21:23 (51.Min.) die Punkte wieder in greifbarer Nähe. Danach lief jedoch im eigenen Angriff leider nicht mehr viel. Zu viele unkontrollierte Aktionen und einfache Fehler ließen den Chemnitzerinnen erneut zu viel Raum und diese nutzten dies um mit 24:23 (56. Min.) in Führung zu gehen. Am Ende gelang uns noch der „erlösende“ 24:24 Ausgleich um nicht ganz mit leeren Punkten da zu stehen.

 

Fazit des Trainers:

Mit der ersten Halbzeit kann man leider nicht zufrieden sein. Hier ließen wir den Gastgeberinnen zu viel Raum um sich im Angriff zu entfalten. Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte müssen wir als Maßstab für die folgenden Partien nehmen. Hier agierten wir sowohl in der Defensive wie auch in der Offensive hell wach und konnten das Spiel an uns reißen. Wir haben nur leider versäumt den berühmten „Sack“ in dieser Spielphase zu zumachen. Am Ende müssen wir mit einem Auswärtspunkt zufrieden sein, wissen aber dennoch dass hier mehr drin gewesen wäre.

Am kommenden Samstag steht nun das direkte Rückspiel gegen den HV Chemnitz II an. Hier sind die Chemnitzerinnen dann 19.30 Uhr zu Gast bei uns in der Silberstromhalle. Es heißt nun also die Fehler der Partie aufzuarbeiten und im kommenden Heimspiel die Lösungen direkt umzusetzen. Wenn wir an die guten 10 Minuten der zweiten Halbzeit anknüpfen können, so sollten die beiden Punkte im Heimspiel ganz fest gehalten werden.

 

SVS spielte mit:

Annett Keßler (Tor), Linda Kehrer (Tor), Linda Putzker (Tor), Marie-Theres Mandel (2), Denise Meyer (5), Melanie Martin, Adriana Norr (3), Carolyn Küchler, Linda Leonhardt (4/1), Antonia Bamler, Anne Zipplies, Romy Kolbe (8/3), Lisa Graupner (2)

 

Strafwürfe:         Schneeberg        4/4 verwandelt                 /             Chemnitz                           6/4 verwandelt

Zeitstrafen:         Schneeberg        4 x 2 Minuten                    /             Chemnitz                            4 x 2 Minuten

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