Auswärtsniederlage mit fadem Beigeschmack (17:12) / 33:29

Am Samstag stand die Auswärtspartie gegen einen direkten Tabellennachbarn, den SV Rotation Weißenborn, an. Wir erwarteten ein sehr enges Duell, da die Gastgeberinnen nach dem Aufstieg aus der Verbandsliga, bisher ebenfalls eine recht erfolgreiche Saison spielen. Auch wenn uns, wie gewohnt, nicht unser kompletter Kader zur Verfügung stand, hatten wir uns viel vorgenommen.

Und wir starteten auch ganz passabel in die erste Hälfte. Mit gut ausgespielten Aktionen in der Offensive hielten wir die Partie bis zur 9. Spielminute beim Stand von 5:5 offen. Danach enteilten uns die Gastgeberinnen, begünstigt durch eine Überzahlsituation, bis auf 9:5. In den nun folgenden Minuten sollte sich die Partie recht einseitig entwickeln. Grund dafür waren zum einen eine Reihe von ausgelassenen sehr guten Tormöglichkeiten unsererseits, zum anderen war in dieser Spielphase nicht jeder Pfiff der beiden Unparteiischen objektiv nachvollziehbar. Die Weißenbornerinnen nutzten dies und gingen aus ihrer Sicht mit einer 17:12 Führung in die Pause.

In der Halbzeitpause galt es nun also den Rückstand der ersten Hälfte schnell zu analysieren und die geeigneten Lösungen dafür zu finden.

Doch es sollte auch in der zweiten Hälfte nicht alles rund laufen. Mit vollem Einsatz erarbeiteten wir uns eine klare Torgelegenheit nach der anderen. Jedoch scheiterten wir entweder am unkonzentrierten Abschluss oder die Pfiffe der beiden Unparteiischen blieben nun gänzlich aus. So verwalteten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung bis zur 49. Spielminute beim Stand von 29:23. Danach versuchten wir noch einmal alles um die Partie zu drehen. Trotz erneuter eigener Unterzahl erkämpften wir uns 5 Tore in Folge und somit den Anschluss zum 29:28 (53. Min.). Der Ausgleich sollte uns jedoch nicht mehr gelingen. Die Gastgeberinnen profitierten weiterhin von den Gegebenheiten an diesem Tag und gewannen am Ende 33:29.

 

Fazit des Trainers:

Wir haben eine Partie auf Augenhöhe und somit eine schwere Auswärtsaufgabe erwartet. Dass wir jedoch ab Mitte der ersten Hälfte den Großteil der Aktionen gegen uns gepfiffen bekommen, ist gelinde ausgedrückt mehr als „ärgerlich“. Sicherlich wären wir mit einer besseren Chancenverwertung in die Reichweite des Ausgleichs gekommen, ob dieser jedoch an diesem Spieltag zugelassen worden wäre, darüber kann sich nur der neutrale und objektive Zuschauer ein Bild machen. Meinen Ladies muss ich eine Menge an Respekt zollen, denn sie haben zu keiner Sekunde das sichtbar „aussichtslose“ Spiel abgeschenkt und haben sich bis zum Abpfiff der „7+2 Überzahl“ in der Halle gestellt.

Am kommenden Sonntag steht nun die nächste schwere Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Dort erwartet uns die zweite Vertretung des HV Chemnitz. Bleibt allen Beteiligten nur zu wünschen, dass diese Partie dann von den beiden Mannschaften selbst auf dem Parkett entschieden wird.

 

SVS spielte mit:

Annett Keßler (Tor), Linda Kehrer (Tor), Marie-Theres Mandel (6), Denise Meyer (8), Melanie Martin, Cindy Dörfel (2), Linda Leonhardt (6/1), Antonia Bamler (1), Anne Zipplies (1), Romy Kolbe (2), Lisa Graupner (3)

 

Strafwürfe:         Schneeberg        2/1 verwandelt                 /             Weißenborn                      4/2 verwandelt

Zeitstrafen:         Schneeberg        3 x 2 Minuten                    /             Weißenborn                      1 x 2 Minuten

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