Gute erste Halbzeit reicht, um die Punkte aus Chemnitz zu entführen (11:22) / 33:39

Nach der längeren Spielpause ging es für uns, als „schwierigstes“ Auswärtsspiel ausgegeben, nach Chemnitz. Die dritte Vertretung des HVC ging mit viel Rückenwind in die Partie, denn sie hatten im Halbfinale des Moltenpokal immerhin den aktuellen Tabellenführer der Sachsenliga aus dem Pokal geworfen. Wir waren also vorgewarnt die Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und hatten zum Glück fast unseren kompletten Kader zur Verfügung.

Nach Anpfiff des Spieles überließen wir den Gastgeberinnen die erste Führung zum 1:0. Doch das sollte auch zugleich die letzte Führung des Sonntags für die Chemnitzerinnen werden. Schnell bauten wir die Führung unsererseits auf ein 3:7 aus. Aus einer sicher stehenden Abwehr heraus konnten wir in der Offensive immer wieder ausreichend Druck auf die Chemnitzer Defensive erzeugen, die immer wieder einen Schritt zu spät kam. Getrübt wurde unsere Freude über die gute Leistung durch den zeitigen Ausfall von Jeannine Prochnow, die mit einer Knieverletzung die Partie nicht weiterführen konnte. (Gute Besserung und schnelle Genesung!!!!!!) Das spornte uns jedoch umso mehr an, denn schnell ging ein Ruck durch die Mannschaft und es hieß jetzt erst recht auf Sieg und „für Jeannine“. Cindy D. sprang wieder einmal auf der ungewohnten Kreis-Mitte-Position ein und löste die Aufgabe zu vollster Zufriedenheit. Mit weiterhin starker Defensive und viel Tempo und Druck im Angriff setzten wir uns Tor um Tor ab und bauten die Führung bis zur Pause über die Stationen 4:10, 7:13 und 10:19 auf eine sichere 11:22 Pausenführung aus.

Somit blieb für Trainer Sascha Thieme in der Halbzeitpause wieder einmal nur eine Ansage übrig, nämlich die Konzentration in der zweiten Hälfte so lang wie möglich hoch zu halten. Mit der ersten Halbzeit konnte er mehr als zufrieden sein, denn sowohl die Defensive, wie auch die Offensive überzeugte fast makellos.

Und auch zu Beginn der zweiten Hälfte lief zunächst alles rund. Im Angriff setzte sich jetzt Denise Meyer immer wieder erfolgreich durch und schloss entweder selber erfolgreich ab oder spielte Antonia Bamler sehr gut frei, die ihrerseits ebenfalls sehr sicher verwandelte. Der Vorsprung wurde damit gut verwaltet und so kamen die Chemnitzerinnen nur auf 20:29 heran. Im folgenden Spielverlauf verloren wir ein wenig den roten Faden im Spiel. In eigener Abwehr boten sich jetzt zu viele Freiräume für den Angriff der Gastgeberinnen. In der Offensive lief es auch nicht mehr so glatt wie noch in Hälfte eins. Hier leisteten wir uns zu viele einfache Ballverluste und boten den Chemnitzerinnen so die Chance den Rückstand zu verkürzen. Doch mit schnellen Kontern über Marie-Theres Mandel und der starken Linda Leonhardt im Rückraum, die zwar nie selber zum Torwurf kommen konnte, jedoch immer nur auf kosten eines Strafwurfes zu stoppen war, hielten wir den Abstand in einem annehmbaren Ausmaß. Näher als bis auf 32:37 ließen wir die Gastgeberinnen nicht mehr heran und somit stand am Ende ein stets ungefährdeter, jedoch nicht ganz optimaler 33:39 Auswärtssieg zu buche.

 

Fazit des Trainers:

Mit der ersten Halbzeit bin ich mehr als zufrieden. Hier haben meine Mädels das Spiel komplett an sich gerissen und dem Gegner keine Chance gelassen. Mit der zweiten Hälfte bin ich jedoch, auch wenn die Ansprüche hoch erscheinen, bei weitem nicht zufrieden. Vor allem in der Defensive agierten wir viel zu passiv und kamen stets einen Schritt zu spät. Am Ende zählen natürlich nur die gewonnen Punkte, dennoch müssen wir uns nun kommenden Samstag noch einmal straffen um im Heimspiel gegen den HSV Marienberg II mit zwei guten Halbzeiten die „perfekte Saison“ festzumachen.

Am kommenden Samstag, den 21.04. steigt um 16.00 Uhr das letzte Spiel der Saison für unser Meister-Ladies. Vor dem Spiel wird die offizielle Ehrung durch den Handballverband Sachsen vorgenommen. Kommt also alle zahlreich in die Halle, um unsere Ladies dabei zu feiern und zu bejubeln, sie haben es sich mehr als verdient!! 😉 Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt, diesmal zusätzlich mit Kuchen und Grillspezialitäten.

 

SVS spielte mit:

Annett Keßler (Tor), Linda Kehrer (Tor), Marie-Theres Mandel (9/4), Denise Meyer (6), Jeannine Prochnow, Melanie Martin (1), Cindy D. (4), Linda Leonhardt (1), Antonia Bamler (7), Lisa Graupner (5), Romy Kolbe (6/3)

 

Strafwürfe:         Schneeberg        8/7 verwandelt                 /             Chemnitz                            8/4 verwandelt

Zeitstrafen:         Schneeberg        5 x 2 Minuten                    /             Chemnitz                            5 x 2 Minuten + 2x Rot

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