2025 war für den SV Schneeberg und die SG Zschorlau/Schneeberg ein Jahr, das lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Jahr voller Emotionen, Herausforderungen und besonderer Augenblicke – auf dem Spielfeld, am Spielfeldrand und im Hintergrund. Es war ein Jahr, in dem sich einmal mehr gezeigt hat, was unseren Verein ausmacht: echter Zusammenhalt, Leidenschaft für den Handball und die Bereitschaft, gemeinsam durch Höhen und Tiefen zu gehen.
Von den ersten Ballkontakten unserer Minis bis zu nervenaufreibenden Entscheidungen in der Oberliga, von großen Erfolgen bis hin zu wichtigen Lernmomenten – 2025 war geprägt von Entwicklung. Sportlich wie menschlich. Wir haben Siege gefeiert, Niederlagen akzeptiert, Abschiede erlebt und neue Wege eingeschlagen. Vor allem aber haben wir als Verein zusammengehalten. Dieser Rückblick nimmt euch mit durch das Handballjahr 2025 – Mannschaft für Mannschaft, Moment für Moment.
Der Verein 2025 – Stolz, Entwicklung und große gemeinsame Wochenenden
Bereits zu Beginn des Jahres gab es einen Moment, der unseren Weg eindrucksvoll bestätigte: Mit Nele Wimmer und Lara Haase standen zwei Spielerinnen unserer SG Zschorlau/Schneeberg beim Deutschland-Cup 2025 in Hannover im Kader des sächsischen Handballverbandes. Die Teilnahme am größten Nachwuchsturnier Deutschlands war nicht nur eine persönliche Auszeichnung für beide Spielerinnen, sondern auch ein starkes Signal für die kontinuierliche und nachhaltige Nachwuchsarbeit in unserem Verein.
Diese Entwicklung wurde im Frühjahr erneut offiziell bestätigt. Der SV Schneeberg und die SG Zschorlau/Schneeberg wurden auch 2025 wieder als Talentstützpunkt des Handballs ausgezeichnet. Diese Auszeichnung steht für qualifizierte Trainerarbeit, klare Strukturen, langfristige Entwicklungspläne und eine enge Zusammenarbeit mit dem Verband. Für uns ist sie Anerkennung und Auftrag zugleich: Wir wollen Talente weiter fördern, Perspektiven schaffen und jungen Spielerinnen und Spielern ein Umfeld bieten, in dem sie sich sportlich und persönlich entwickeln können.
Ein echtes Highlight des Vereinsjahres war das gemeinsame Vereins-Trainingslager im August im KiEZ am Filzteich. Mehrere Mannschaften trainierten, wohnten und lebten an einem Ort zusammen. Intensive Einheiten in den Hallen in Schneeberg und Zschorlau, athletische Inhalte, taktische Arbeit und gemeinsame Aktivitäten im Außengelände machten dieses Wochenende zu etwas Besonderem. Abends saß man zusammen, tauschte sich aus, lachte – und spürte, was Vereinsleben wirklich bedeutet. Den sportlichen Abschluss bildeten Turnierteilnahmen: Unsere Jugendteams stellten sich beim Handball Cup des Görlitzer HC der Konkurrenz, während unsere Frauen beim Sparkassen-Cup in Zwönitz ein Ausrufezeichen setzten.
Auch abseits des Spielfeldes wurde 2025 viel bewegt. Mit der Spendenkampagne „Deine Spende – unsere Zeit“ rückte das Projekt einer neuen Anzeigetafel in den Fokus. Gleichzeitig zeigte sich erneut, wie stark der Rückhalt für unseren Verein ist – durch Sponsoren, Unterstützer, Fahrzeuge, Spenden und unzählige ehrenamtliche Stunden im Hintergrund. All das machte 2025 zu einem Jahr, das den Verein als Ganzes gestärkt hat.
Minis – die Basis, auf der alles beginnt
Bei unseren Minis stand 2025 ganz im Zeichen der Freude an Bewegung. Spielerisch wurden Koordination, Motorik und erste Ballkontakte vermittelt – immer ohne Druck, aber mit viel Begeisterung. Laufen, Werfen, Fangen, Spielen: Hier werden die Grundlagen gelegt, auf denen später alles aufbaut.
Besonders das Weihnachtstraining zeigte, wie wichtig diese Altersklasse für unseren Verein ist. Lachen, Bewegung und gemeinsames Spielen standen im Mittelpunkt. Die Halle war erfüllt von Stimmen, Freude und dem typischen Mini-Handball-Chaos – genau so, wie es sein soll.
Emotional war auch der Abschied von Christiane, die über viele Jahre hinweg die Minis betreut und geprägt hat. Mit großem Dank übergab sie die Verantwortung an ein neues Trainerteam. Damit wurde 2025 auch ein Generationenwechsel im Hintergrund vollzogen – mit dem klaren Ziel, den Minis weiterhin einen behüteten, fröhlichen und motivierenden Einstieg in den Handballsport zu ermöglichen.
F-Jugend – Miniliga, Minispielfest und ganz viel Herz
Unsere F-Jugend blickt auf ein äußerst lebendiges und erfolgreiches Handballjahr zurück. In der Miniliga sammelten die Mädchen wichtige Spielerfahrungen, entwickelten Mut im Angriff, verbesserten ihr Zusammenspiel und lernten, als Team aufzutreten. Von Spieltag zu Spieltag war spürbar, wie das Selbstvertrauen wuchs.
Ein sportlicher Höhepunkt war das Minispielfest im Frühjahr. In einem spannenden Turnierverlauf erkämpfte sich die Mannschaft einen hervorragenden dritten Platz. Die Bronzemedaille war der verdiente Lohn für Einsatz, Kampfgeist und Zusammenhalt – und wurde gefeiert, als wäre es Gold.
Auch abseits des Spielfeldes wuchs die Mannschaft und das tolle Trainerteam um Annegret und Manuela weiter zusammen. Gemeinsame Aktionen, Gespräche, Lachen und die stimmungsvolle Weihnachtsfeier zum Jahresende stärkten den Teamgeist zusätzlich. Die F-Jugend zeigte 2025 eindrucksvoll, dass Handball mehr ist als Tore und Ergebnisse – nämlich Gemeinschaft.
E-Jugend – Entwicklungsschritte und besondere Erlebnisse
Für die E-Jugend war 2025 ein Jahr voller Lernprozesse. In der Liga zeigte die Mannschaft phasenweise starke Leistungen, musste aber auch Rückschläge verkraften. Genau diese Erfahrungen halfen, die Mannschaft mental und spielerisch weiterzuentwickeln. Jeder Spieltag brachte neue Erkenntnisse – und jede Trainingseinheit baute darauf auf.
Besondere Momente abseits des Ligabetriebs blieben lange in Erinnerung. Der Auftritt als Einlaufkinder beim EHV Aue war für viele ein echtes Gänsehaut-Erlebnis. Zum ersten Mal die große Bühne, das Licht, die Atmosphäre – das motivierte und inspirierte gleichermaßen.
Ein weiterer Höhepunkt war das Weihnachtstraining mit Elementen der Selbstverteidigung. Neue Impulse, andere Bewegungsformen und das Thema Selbstbewusstsein stärkten die Kinder auch außerhalb des klassischen Handballtrainings. Zur Winterpause der Saison 2025/26 stand die E-Jugend im gesicherten Mittelfeld der Tabelle – ein klarer Beleg für kontinuierliche Entwicklung und die hervorragende Arbeit des Trainerteams um Martin Klinkicht, Maja Wehner und Uwe Biegerl.
D-Jugend – Regionalliga-Erfahrung, Entwicklung und der richtige Weg
Als Bezirksmeister der Vorsaison wagte unsere D-Jugend 2025 bewusst den nächsten Schritt und startete in der Regionalliga Sachsen. In der Vorrunde traf das Team auf landesweite Gegner und stellte sich damit einer deutlich höheren sportlichen Herausforderung. Die Spiele waren intensiv, lehrreich und fordernd – sowohl körperlich als auch spielerisch. Auch wenn es im entscheidenden Spiel nicht ganz für Platz 4 und damit zur Qualifikation für die Meisterrunde reichte, präsentierte sich die Mannschaft über weite Strecken konkurrenzfähig und sammelte wertvolle Erfahrungen auf hohem Niveau. Als 5. Platz rutschte die D-Jugend anschließend in die Pokalrunde der Regionalliga Sachsen. Dort zeigte sich schnell, dass dieser Weg für die weitere Entwicklung genau der richtige war. Mit mehr Konstanz, Selbstvertrauen und klaren Spielstrukturen trat das Team sehr erfolgreich auf und steht aktuell auf einem starken zweiten Tabellenplatz. Die Kombination aus anspruchsvollen Gegnern und realistischen Erfolgserlebnissen erwies sich als äußerst förderlich für die sportliche Reife der Spielerinnen.
Neben dem Ligabetrieb war auch das Vereins-Trainingslager im August am KiEZ am Filzteich ein wichtiger Bestandteil der Saison. Intensive Trainingseinheiten und gemeinsames Erleben stärkten den Teamgeist zusätzlich. Beim Handball Cup des Görlitzer HC sammelte die Mannschaft weitere Turniererfahrung und belohnte sich trotz einiger Niederlagen im letzten Spiel mit einem verdienten Sieg. Der erreichte sechste Platz stand dabei weniger im Vordergrund als die Erkenntnisse und der gewachsene Zusammenhalt.
Insgesamt hat die D-Jugend 2025 gezeigt, dass sie bereit ist, mutige Schritte zu gehen. Die Erfahrungen aus der Regionalliga Sachsen und die Erfolge in der Pokalrunde bilden eine starke Grundlage, auf der die Mannschaft um das Trainerteam von Ramona Kehr und Anett Keßler ihren Weg auch 2026 selbstbewusst fortsetzen wird.
Aus C wird B – Abschiede, Neuanfang und Zusammenwachsen
Das Frühjahr 2025 war geprägt von großen Erfolgen – und zugleich von schweren Abschieden. Die C-Jugend krönte ihre starke Saison mit der sächsischen Vizemeisterschaft. Diese Leistung war das Ergebnis langer Aufbauarbeit, viel Mut zu Neuem, intensiven Trainingseinheiten und eines außergewöhnlichen Teamgeistes.
Gleichzeitig verließen mehrere Leistungsträgerinnen den Verein, um den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung zu gehen. Diese Abgänge schmerzten, machten aber auch stolz – denn sie zeigten, dass unsere Nachwuchsarbeit Früchte trägt und Wege öffnet.
Aus dieser erfolgreichen Mannschaft – um das Trainergespann Bernd Groh und Linda Putzker – formierte sich zur Saison 2025/26 eine neue B-Jugend, die erstmals in der Vereinsgeschichte über die Landesgrenzen hinaus in der Regionalliga Mitteldeutschland antrat. Mit sieben Neuzugängen startete ein Team, das sich zunächst finden musste. Genau das gelang im Laufe des Jahres immer besser. Die neuen Spielerinnen brachten sich früh ein, setzten Akzente und wuchsen Schritt für Schritt in ihre Rollen hinein.
Sportlich zeigte die B-Jugend sowohl ihr großes Potenzial als auch ihre Lernfelder. Siege wie der Auswärtserfolg in Wittenberg oder der Heimsieg gegen Zwickau zum Hinrundenabschluss unterstrichen die positive Entwicklung. Zur Winterpause stand das Team im Mittelfeld – mit klarer Perspektive nach oben.
Frauen – Kampf, Klassenerhalt und neue Motivation
Für unsere Frauenmannschaft und Trainerin Romy Kolbe war 2025 ein Jahr voller Spannung. In der Saison 2024/25 kämpfte das Team bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in der Oberliga Sachsen. Ein entscheidender Punktgewinn im April sicherte letztlich den Verbleib in der Liga – ein Moment, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird und die enorme Moral dieser Mannschaft widerspiegelt.
Im Sommer folgte mit dem Sieg beim Sparkassen-Cup in Zwönitz ein sportliches Ausrufezeichen. Drei Siege und eine knappe Niederlage reichten dank bester Tordifferenz zum Turniersieg und gaben viel Selbstvertrauen für die neue Saison.
In der laufenden Saison 2025/26 blieb die Oberliga hart umkämpft. Bis zur Winterpause bewegte sich die Mannschaft erneut im unteren Tabellenbereich. Der Blick ging dabei klar nach vorn: Die Rückrunde wird Chancen bieten, die bisherige Arbeit in Punkte umzuwandeln und auch im Sinne des Nachwuchses die Liga zu halten.
Ausblick – was 2026 bringen wird
Das Jahr 2026 wird direkt mit einem sportlichen Höhepunkt beginnen: dem Deutschland-Cup 2026. Mit Venezia Groh im sächsischen Kader sowie Mareike Hofmann, die für den bayerischen Handballverband nominiert wurde, werden erneut zwei Spielerinnen aus unserem Umfeld beim größten Nachwuchsturnier Deutschlands vertreten sein. Diese Nominierungen sind Bestätigung und Motivation zugleich – für die Spielerinnen selbst und für den gesamten Verein.
Darüber hinaus werden alle Mannschaften mit neuen Zielen in die Rückrunde starten. Die Weiterentwicklung unserer Nachwuchsarbeit, die Stabilisierung im Frauenbereich und die Umsetzung laufender Projekte im Vereinsumfeld werden das Jahr 2026 prägen.
Danke – und ein guter Start in 2026
Zum Abschluss dieses Jahresrückblicks bleibt vor allem eines: Dankbarkeit. Danke an alle Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Eltern, Helfer, Sponsoren und Unterstützer, die 2025 möglich gemacht haben. Danke an unsere Spielerinnen, die Woche für Woche mit Einsatz, Leidenschaft und Herzblut den SV Schneeberg und unsere SG vertreten haben.
Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern einen guten Start in das Jahr 2026 – mit Gesundheit, Zuversicht und vielen gemeinsamen Handballmomenten.




















