Harter Arbeitssieg gegen Mölkau bringt wichtige Punkte und Anschluss ans Mittelfeld (14:17) / 28:31

Am vergangenen Wochenende gaben wir ein Lebenszeichen von uns, mit dem Überraschungssieg gegen den HV Chemnitz II. Und genau dieses positive Gefühl wollten wir in die nächste, für uns sehr wichtige, Partie mitnehmen. Denn mit der Auswärtsfahrt zu den Haien nach Mölkau, ging es zu einem direkten Konkurrenten im Kampf ums Verlassen der Abstiegsplätze in der Liga. Schon in der Trainingswoche investierten wir viel Anstrengung, denn wir mussten uns auf den glatten Boden und das Wachsverbot in der Mölkauer Heimhalle vorbereiten. Und diese Strapazen sollten sich auch bezahlt machen.

Die Startphase verlief ähnlich gut für uns, wie schon in der Vorwoche. In der 4. Spielminute erarbeiteten wir uns einen 0:3 Vorsprung. Die Defensive stand erneut sicher, arbeitete aggressiv und im richtigen Moment aktiv gegen den Ballbesitz oder in der Passwege und entschärfte somit die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen. Mit gut ausgespielten Angriffen und sicher verwandelten Würfen gingen wir bis zur 12. Minute mit 2:7 in Führung und zwangen die Mölkauerinnen in die erste Auszeit. Bis zur Halbzeit ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und blieben über die Stationen 5:10 (18. Min) und 11:15 (26. Min.) bis zur Halbzeit in Führung. Lediglich die bessere Quote bei der Nutzung unserer Tormöglichkeiten hätte die Halbzeitführung noch höher als 14:17 ausfallen lassen müssen.

Und genau dies sprach Trainer Sascha Thieme auch in der Besprechung an. Im Angriff mussten wir wieder etwas konsequenter im Abschluss arbeiten und auch die Defensive sollte im Rückzugsverhalten noch effektiver agieren. Dennoch gab es Lob für die ersten 30 Minuten und Mannschaft und Trainer waren sich einig, dass man die Punkte heute nicht mehr aus der Hand geben wollte.

In die zweite Hälfte ging es erneut mit einer bärenstarken Defensivleistung und der Lohn dafür war die Führung zum 14:21 (35. Min.). In den nun folgenden 10 Spielminuten konnten wir die Gastgeberinnen komplett kontrollieren und hielten den Vorsprung bis zur 46. Min. mit 20:26 entsprechend hoch. Danach mobilisierten die Gastgeberinnen noch einmal alle Kräfte und wollten sich nicht kampflos geschlagen geben. Da wir uns mit dem „nichthaftenden Spielgerät“ immer noch nicht zu 100% identifizieren konnten, machten wir die Partie unnötig spannend und somit kämpften sich die Mölkauerinnen auf 26:28 (55. Min.) heran. Am Ende spielten wir die verbleibende Zeit jedoch clever herunter und legten zum Endstand von 28:31 vor.

Fazit des Trainers: Wir haben heute die nächsten beiden sehr wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Auch wenn mich meine Ladies wieder unter der Woche, auf Grund der nichthaftenden „#+*!!-Bälle“ verflucht haben, hat sich die Abstinenzwoche vom Haftmittel wieder bezahlt gemacht! 🙂 In der Defensive agieren wir im Moment wieder sehr konsequent und mit einer verbesserten Sicherheit. Auch wenn im Abschluss nicht alles optimal lief, so muss ich meinen Ladies sehr zu Gute halten, dass wir es unermüdlich immer wieder versucht haben, den eigenen Ballbesitz erfolgreich im gegnerischen Tor unterzubringen. Ein Lob also für die Arbeit der vergangenen zwei Wochen an meine Spielerinnen! Hoffen wir, dass wir den Aufwärtstrend jetzt weiter fortsetzen können.

Am kommenden Samstag steht die Heimpartie gegen den Tabellendritten der Sachsenliga an. Zu Gast ist dann der SC Hoyerswerda in der Silberstromhalle. Wir hoffen, dass wir auf eine volle Tribüne zählen können, wenn wir versuchen werden, den nächsten Gegner aus den Topplätzen der Liga etwas zu ärgern. 😉

SVS spielte mit: Annett Keßler (Tor), Linda Kehrer (Tor), Marie-Theres Mandel (3), Denise Meyer, Jeannine Prochnow (8), Melanie Martin (2), Laura Weißmann (2), Linda Leonhardt (9/4), Antonia Bamler (1), Miriam Fuhrig (2), Anne Zipplies, Romy Kolbe (4/2)

Strafwürfe:    Schneeberg    6/8   verwandelt    /    Mölkau    7/7    verwandelt
Zeitstrafen:    Schneeberg   1 x 2 Minuten        /     Mölkau    1 x 2 Minuten

 

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