Klarer Heimsieg am Ende gegen TSG Schkeuditz mit miserabler 1. Halbzeit (14:16) / 31:25

Am Samstag stand nach der einwöchigen Spielpause, die Heimpartie gegen den aktuellen Tabellenzehnten der Verbandliga West, die TSG Schkeuditz an. Da uns nur 7 Spielerinnen aus dem Kader der 1. Mannschaft dafür zur Verfügung standen, waren wir erneut auf die Hilfe unserer 2. Mannschaft angewiesen. Die Vorzeichen für die Partie waren also nicht optimal, aber wir wollten weiterhin unsere weiße Weste in dieser Saison bewahren.

Und nach dem Anpfiff der beiden Unparteiischen lief zunächst auch alles nach Plan für uns. Die Defensive stand sicher und ließ den Gästen kaum klare Möglichkeiten um den Ball im Tor unterzubringen. In der Offensive spielten wir unsere Angriffe mit hohem Tempo aus und nutzten auch die somit erspielten Torchancen. Das Resultat daraus war ein 3:0 in der 5. Spielminute. Danach verloren wir jedoch komplett die Sicherheit im eigenen Spiel. Unsere Abwehr stand meist viel zu passiv und offenbarte zu große Lücken, die den Gästen nun viel Platz im Spielaufbau gab und häufig einen Schritt zu spät war. Und auch im eigenen Angriff fehlte es an der nötigen Konzentration und Präzision im Abschluss. Somit zogen die Gäste aus Schkeuditz bis zur 12. Spielminute mit 3:5 an uns vorbei. Auch die jetzt folgende Auszeit zeigte zunächst nicht die gewünschte Veränderung. Unser Rückstand wuchs noch bis auf 5:9 an, bevor wir uns wieder etwas fangen konnten. Im Angriff waren wir jetzt über Romy Kolbe, Jeannine Prochnow und Melanie Martin mehrfach erfolgreich und kämpften uns auf 8:9 (18. Min.) wieder heran. Dennoch lief noch nicht alles rund. In der Defensive fanden wir nicht zur gewohnten Sicherheit und im Angriff konnten wir nur noch über Denise Meyer und Jeannine Prochnow zum Torerfolg kommen. Deshalb ging es auch mit einem 14:16 Rückstand in die Pause.

Eine neue Situation für die Halbzeitansprache, denn wir hatten schon lange nicht mehr mit so einer schlechten ersten Hälfte zu kämpfen. Trainer Sascha Thieme sprach die wichtigsten Baustellen an, nämlich die zu passiv agierende Abwehr und den fahrlässigen Umgang mit Großchancen im Angriff. Mit der Motivation, dass in den folgenden 30 Minuten noch genügend Zeit ist um eine Schippe daraufzulegen, ging es nun also in Halbzeit Zwei.

Es dauerte bis zur 36. Spielminute eher wir durch Melanie Martin im schnellen Gegenstoß den 17:17 Ausgleich erzielen konnten und kurz darauf durch einen Treffer von Antonia Bamler sogar mit 18:17 in Führung gingen. In den folgenden Minuten hielten die Gäste aus Schkeuditz die Partie weiter offen und so war die Führung nach 44 gespielten Minuten mit 21:20 denkbar knapp. Doch jetzt sollte der Knoten bei uns endlich platzen. Mit dem sicheren Rückhalt von Linda Kehrer im Tor, die eine sehr gute Leistung zeigte und einer nun auch aktiver agierenden Abwehr blieben wir 6 Minuten ohne Gegentor. Im Angriff konnten wir uns ebenfalls steigern. Mit viel Tempo waren wir jetzt mit Denise Meyer, Romy Kolbe, Lisa Graupner und Jeannine Prochnow immer wieder erfolgreich und überwanden nicht nur die gegnerische Abwehr sondern auch die Torhüterin der Gäste. In der 50. Spielminute war somit eine 26:20 Führung herausgearbeitet. Und diese konnten wir mit starken Aktionen von Denise Meyer, auf der ungewohnten Rückraum rechten Position, weiter ausbauen. 30:21 (52. Min.) Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen und wir spielten die Partie nun sicher nach Hause. Am Ende ein ungefährdeter 31:25 Heimsieg, zumindest wenn man sich die zweite Hälfte ansieht.

 

Fazit des Trainers:

Über Hälfte Eins lässt sich nicht sonderlich viel Positives sagen, hier haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht und kein Vertrauen in die eigenen Aktionen gefunden. Mit der zweiten Hälfte kann man im Großen und Ganzen zufrieden sein. Hier stachen sicherlich Denise Meyer und Linda Kehrer mit ihren sehr guten Leistungen noch etwas aus der Mannschaft heraus.

Wir haben jetzt erneut eine längere Spielpause in der wir uns akribisch auf die letzten beiden Partien der Saison vorbereiten können und müssen. Denn mit dem HV Chemnitz II und dem HSV Marienberg II warten noch zwei der stärkeren Gegner auf uns, die sicherlich das Ziel haben uns als erste und vielleicht einzige Mannschaft in dieser Saison Punkte abnehmen zu können.

So. 15.04. 14.30 Uhr Auswärtsspiel in Chemnitz und Sa. 21.04. 16.00 Uhr Heimspiel gegen Marienberg

 

SVS spielte mit:

Annett Keßler (Tor), Linda Kehrer (Tor), Denise Meyer (8), Jeannine Prochnow (5), Melanie Martin (4), Antonia Bamler (2), Lisa Graupner (5), Romy Kolbe (6/2), Cindy Irmisch (1), Linda Jähn

 

Strafwürfe:         Schneeberg        2/2 verwandelt                 /             Schkeuditz                         3/0 verwandelt

Zeitstrafen:         Schneeberg        3 x 2 Minuten                    /             Schkeuditz                         2 x 2 Minuten

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