Klarer Kantersieg gegen das Schlusslicht der Sachsenliga (25:10) / 42:23

Nach der deutlichen Auswärtsniederlage der letzten Woche beim souveränen Tabellenführer, stand die Heimpartie gegen das aktuelle Schlusslicht der Sachsenliga an. Die Damen des Radeberger SV konnten bisher noch keine Punkte in der Saison holen, was uns jedoch im Vorfeld nicht dazu verleiten sollte, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. Ziel für uns war es mit hohem Offensivdruck und Tempospiel ins Spiel zu starten.

Und genau das setzten wir auch mit Anpfiff sofort um. Mit einer gut agierenden Abwehr und einem sehr stabilen Mittelblock mit Linda Leonhardt und Denise Meyer gelang es uns die Offensive der Gäste gehörig unter Druck zu setzen. Durch ein schnelles Umschaltspiel waren wir über die Außenpositionen mit Antonia Bamler und Melanie Martin im Tempogegenstoß erfolgreich. Hinzu kamen Tore durch Anne Zipplies und Romy Kolbe gegen die geschlossene Abwehr der Radebergerinnen. Als Ergebnis daraus stand ein souveränes 7:0 in der 7. Spielminute auf der Anzeigetafel. Auch in den folgenden Minuten hatten wir das Spiel klar im Griff. Mit gut ausgespielten Aktionen waren wir in der Offensive über Linda Leonhardt, Denise Meyer und Antonia Bamler immer wieder erfolgreich. Hinzu kam, dass Annett Keßler im Tor bis zur 15. Minute nur 3 mal hinter sich ins Netz greifen musste, um den Ball aus dem eigenen Tor zu holen. (15:3 15. Min.) Auch eine Auszeit der Gäste brachte uns nicht aus dem Schwung. Über ein 19:4 (20. Min.) bauten wir unseren Vorsprung weiter auf 22:6 aus. In den letzten 5 Minuten der ersten Hälfte schlichen sich ein paar Flüchtigkeitsfehler bei uns ein und es reihten sich einige einfache Ballverluste. Dennoch ging es mit einem sicheren 25:10 Vorsprung in die Halbzeit.

Mit den ersten 30 Minuten der Partie war Trainer Sascha Thieme zufrieden. Seine Ladies drückten in der Offensive mächtig aufs Tempo und überzeugten mit schnellem Umschaltspiel. Und auch in der Defensive setzten seine Schützlinge die Vorgabe um, aktiver gegen die Ballführende zu agieren. Somit ging es frohen Mutes in die zweite Hälfte, wie immer mit der kleinen Mahnung im Hinterkopf, die Konzentration weiterhin hoch zu halten.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen wir uns das Zepter nicht aus der Hand nehmen. Wir waren weiterhin über alle Positionen im Angriff erfolgreich. Auch Lisa Graupner und Adriana Norr fügten sich nach dem Wechsel schnell und gut ins mit Spiel ein und sorgten dafür dass auch nach einigen Umstellungen kein Bruch in unseren Spielaufbau kam. Dies galt auch für unsere Torhüterrinnen Linda Kehrer und Linda Putzker, die sich ebenfalls in Halbzeit zwei durch gute Paraden auszeichnen konnten. Über die Stationen 28:13 (35. Min.), 34:16 (45. Min.) und 38:20 (52. Min.) konnten wir, trotz jetzt einiger Unkonzentriertheiten und die ein oder andere zu überhastet gespielte Aktion, am Ende einen völlig ungefährdeten 42:23 Heimsieg verbuchen.

 

Fazit des Trainers:

Diesmal sind wir sehr gut in die erste Halbzeit gestartet. Wir waren von Anfang an auf den Punkt konzentriert und haben vor allem im schnellen Umschalt- und Konterspiel überzeugt. Hinzu kam eine besser agierende Abwehr als Basis für unseren Erfolg. Ich bin also sehr zufrieden mit einer geschlossen guten Mannschaftsleistung, zu der alle ihren Anteil beigetragen haben. Wer mich kennt, weiß dass ich immer ein paar Kleinigkeiten finde an denen wir weiter arbeiten müssen. 🙂 Hier müssen wir die einfachen Ballverluste der zweiten Hälfte, weiterhin reduzieren und noch konzentrierter im Tempospiel arbeiten. Dies jedoch nur als Anmerkung um nicht in der Entwicklung stehen zu bleiben und keinesfalls um die Leistung im heutigen Samstag schmälern zu wollen!

 

Mit dem Punktestand von 12:6 Punkten wahren wir den Anschluss im oberen Tabellendrittel und haben am kommenden Samstag wieder eine schwierige Auswärtspartie vor Augen. Dann steht die Partie gegen den ebenfalls gut gestarteten Aufsteiger aus der Verbandsliga Ost, dem SV Rotation Weißenborn an. Vergleicht man die bisherigen Ergebnisse, so verspricht diese Partie ein spannendes Match auf Augenhöhe zu werden.

 

SVS spielte mit:

Annett Keßler (Tor), Linda Kehrer (Tor), Linda Putzker (Tor), Denise Meyer (3), Melanie Martin (4), Carolyn Küchler, Linda Leonhardt (10/1), Antonia Bamler (6), Anne Zipplies (3), Adriana Norr (1), Romy Kolbe (9), Lisa Graupner (6)

 

Strafwürfe:         Schneeberg        1/1 verwandelt                 /             Radeberg                           1/1 verwandelt

Zeitstrafen:         Schneeberg        0 x 2 Minuten                    /             Radeberg                           2 x 2 Minuten

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