Leistungssteigerung für eine Halbzeit reicht am Ende nicht zur Trendwende (10:11) / 19:29

Am Samstag stand die Partie gegen den direkten Tabellennachbarn, den HSV Marienberg an. Auch wenn wir die Hinrundenpartie recht deutlich für uns entscheiden konnten, war klar dass es alles andere als einfach werden würde dies zu wiederholen. Die Marienbergerinnen kommen nach durchwachsenen Start immer besser in Form und arbeiten sich Stück für Stück ins obere Tabellendrittel vor. Wir sind wiederum aktuell in einer kleinen Formkrise und suchen aktuell nach einer Lösung dafür.

Der Start, nach Anpfiff der beiden Unparteiischen, verlief zunächst recht solide für uns. Wir konnten mit einer, im Vergleich zur Vorwoche, besser und stabiler agierenden Abwehr überzeugen. Womit wir auch den Gästen aus Marienberg die Angriffsbemühungen sichtlich erschweren konnten. Nach 10 gespielten Minuten stand es 4:4. Danach stand unsere Defensive weiterhin solide, doch in der Offensive schlichen sich ein paar Unkonzentriertheiten ein. Da wir aus 6 eigenen Angriffen nur 2 im gegnerischen Tor unterbringen konnten, war di Partie in der 20. Min. mit 6:7 weiterhin offen. Und auch bis zur Pause konnte sich keine der beiden Mannschaften so richtig absetzen. Durch die ein oder andere ausgelassene Tormöglichkeit im Angriff gingen wir mit einem 10:11 Rückstand in die Kabine.

Mit der ersten Hälfte war Trainer Sascha Thieme dennoch zufrieden. Er sah eine deutliche Leistungssteigerung seiner Ladies in der Defensive und war lediglich mit der Chancenverwertung im Angriff nicht restlos zufrieden. Dennoch ging es mit Motivation und Lob in die zweite Hälfte, denn trotz des knappen Rückstands war in Halbzeit zwei noch alles möglich.

Die zweite Halbzeit begann jedoch nicht sonderlich gut für uns. Mit vier Fehlwürfen in Folge und einer Zeitstrafe gegen uns, gingen die ersten 5 Minuten ohne Torerfolg für uns aus. Die Gäste aus Marienberg nutzten dies clever für sich aus und bauten ihre Führung bis zur 40. Min. auf 11:14 aus. In den nun folgenden Minuten erarbeiteten wir uns immer wieder gute und zahlreiche Tormöglichkeiten im Angriff, die wir jedoch teils unkonzentriert und teils unglücklich nicht in Tore umsetzen konnten. Somit bauten die Gäste ihre Führung Schritt für Schritt weiter aus und so hieß es, nach einem 17:24 (50. Min.) Rückstand, am Ende 19:29.

Fazit des Trainers: Die Niederlage ist am Ende etwas zu hoch ausgefallen. Jedoch sicherlich nicht unverdient für die Gäste aus Marienberg, die an diesem Tag einfach die clevere und bessere Mannschaft über die 60 Minuten waren. Wir haben eine gute Leistungssteigerung in der ersten Halbzeit gezeigt, in der wir über weite Strecken zu „alter“ Sicherheit in der Defensive zurückgefunden haben. Leider haben wir uns für diese durchaus harte Arbeit nicht belohnen können, da wir in der Offensive zu viele Möglichkeiten ausgelassen haben. Es heißt nun also weiterhin am Ball zu bleiben und die positiven Aspekte der Partie in die kommenden Wochen mitzunehmen. Einfacher werden die Aufgaben jedenfalls nicht, denn am kommenden Wochenende steht für uns die schwere Auswärtsaufgabe gegen die Bundesligareserve des BSV Sachsen Zwickau auf dem Plan.

SVS spielte mit: Linda Kehrer (Tor), Linda Putzker (Tor), Marie-Theres Mandel (1), Denise Meyer (3), Melanie Martin, Cindy D., Linda Leonhardt (1), Anne Zipplies (2), Adriana Norr (2), Romy Kolbe (7/3), Lisa Graupner (3)

Strafwürfe:             Schneeberg 4/3 verwandelt      /         Marienberg 7/4 verwandelt

Zeitstrafen:            Schneeberg 6 x 2 Minuten       /          Marienberg 6 x 2 Minuten

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