TuS Leipzig Mockau vs. SV Schneeberg 28:22 (16:9)

Nichts zu holen in Leipzig auf Grund mangelnder Chancenverwertung

Am vergangenen Samstag stand das Auswärtsspiel gegen die TuS Leipzig-Mockau auf dem Plan. Nach einer schwierigen Trainingswoche mit vielen beruflichen und gesundheitlichen Ausfällen, ging es auch auf die Auswärtsfahrt mit dezimiertem Kader. So standen erneut nur 7 Feldspielerinnen und 2 Torhüterinnen zur Verfügung. Dennoch hatten wir uns, wie immer, viel vorgenommen und wollten etwas Zählbares mit nach Hause bringen.

Bis zum Stand von 2:2 schien die Handballwelt noch in Ordnung zu sein. Doch in den folgenden Minuten ließen wir zu viele eigene gute Tormöglichkeiten aus und waren auch in der Abwehr meist einen Schritt zu spät. Dies nutzten die Gastgeberinnen und zogen bis auf 7:2 davon. Wir ließen uns jedoch nicht beeindrucken und mit etwas mehr Engagement in eigener Abwehr und Konzentration im Abschluss konnten wir auf 9:8 verkürzen. Umso unerklärlicher ist, dass wir dies nicht so bis zur Halbzeit fortführen konnten und stattdessen erneut viel zu viele Bälle zu leicht vergaben. Somit ging es mit einem 16:9 Rückstand in die Halbzeit.

Während der Halbzeitansprache wurden nun neben taktischen Anweisungen, vor allem die schlechte Ausbeute in der eigenen Offensive besprochen.

Doch auch mit Beginn der zweiten Hälfte erreichten wir keine positive Verbesserung bei der Verwertung unserer Chancen. Die Gastgeberinnen nutzten dies ihrerseits und bauten ihre Führung beim Stand von 20:11 sogar noch auf 9 Tore aus. Nach einer taktischen Umstellung fanden wir nun wieder zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand auf 21:16 bzw. 24:21. In dieser Phase wäre für uns sogar der Ausgleich möglich gewesen, jedoch scheiterten wir entweder an der Konzentration im Abschluss oder an dem hinzukommenden Pech, dass der Ball gleich mehrfach am gegnerischen Gebälk landete. In Folge dessen legten die Gastgeberinnen noch einmal nach und konnten am Ende ungefährdet mit 28:22 gewinnen.

 

Fazit des Trainers:

Zwei Dinge bereiten uns im Moment die größten Probleme. Zum einen sind wir nicht zu 100% auf unser Spiel fokussiert und lassen uns zu einfach aus der Spur bringen. Zum anderen scheitern wir teilweise immer wieder an unserer eigenen Courage in der Offensive. In Folge dessen ist unsere Quote der verwandelten Chancen einfach zu gering, um gegen Teams aus der Tabellenspitze bestehen zu können. Einziger Lichtblick der Partie war erneut die 100% Verwertung vom 7m-Punkt aus.

Dennoch heißt es nun nicht die Köpfe in den Sand zu stecken, sondern schnell an den Problemen im Training zu arbeiten. Am kommenden Samstag steht mit der Moltenpokal-Viertelfinalpartie gegen Neudorf-Döbeln (aktuell 6. der Sachsenliga) eine sehr schwerer Aufgabe vor uns.

 

SVS spielte mit:

Linda Putzker (Tor), Annett Keßler (Tor), Marie-Theres Mandel (4), Jeannine Prochnow (2), Melanie Martin (1), Cindy Dörfel (3), Linda Leonhardt (8/6), Antonia Bamler (2), Miriam Fuhrig (2)

 

Strafwürfe:         Schneeberg        6/6 verwandelt                 /             Leipzig-Mockau                4/3 verwandelt

Zeitstrafen:         Schneeberg        4 x 2 Minuten                    /             Leipzig-Mockau                1 x 2 Minuten

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